Schiefer

Schon in der Steinzeit wurden gespaltene Natursteine zur Dachdeckung verwendet. Nachweislich verwendeten die Römer Dachschiefer erstmals in geschlossenem Verband mit festen Verlegeregeln zur Dachdeckung. Heute gibt es etwa 15 Deckarten. Die Altdeutsche Deckung wird beispielsweise als normaler Hieb, scharfer Hieb und stumpfer Hieb angeboten und mit Gebindesteigung verlegt. Sie eignet sich durch ihre Variabilität besonders für anspruchsvolle und komplizierte Dach-Geometrien. Innovative Schieferformate und Befestigungssysteme eröffnen dem Schiefer in Zukunft auch viele Möglichkeiten der Fassadengestaltung.

Im Fokus stehen gerade Linienführungen und variable Formate, die sich der Gebäude-Geometrie anpassen. Wirtschaftlichkeit, problemlose Verlegung und eine einzigartige Ästhetik – das sind die Anforderungen an zeitgemäße Fassadengestaltungen.